Duetto: 4 entscheidende Schritte zur Maximierung von Hotelumsatz und -gewinn im Jahr 2026
RevPAR steigt, doch die Margen geraten unter Druck. Duetto zeigt vier strukturelle Veränderungen, mit denen führende Hotels ihren Gewinn sichern und den Business-Mix optimieren.

© Duetto
Bleibt die Performance Ihres Hotels im ersten Quartal hinter den Erwartungen zurück? Damit sind Sie nicht allein.
In ganz Europa und darüber hinaus haben sich die Umsätze seit 2019 deutlich erholt. Beim Gewinn zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Die neuesten aggregierten Daten von HotStats belegen: Der globale RevPAR ist seit 2019 um 19 % gestiegen, während die Buchungskosten pro verfügbarem Zimmer (PAR) um 25 % zugelegt haben. Das wirkt sich auf den Flow-Through-Wert aus, der 2025 in Europa im Durchschnitt nur 29 % erreichte – deutlich unter den historischen Werten von rund 50 %.
Die Schlussfolgerung ist eindeutig: RevPAR allein reicht nicht mehr aus, um die finanzielle Zukunft eines Hotels zu sichern.
Hier sind vier praktische Veränderungen, mit denen führende Hotels 2026 sowohl Umsatz als auch Gewinn maximieren.
1. Über feste BAR und manuelle Preisgestaltung hinausgehen
Viele Hotels arbeiten noch immer mit zwei überholten Einschränkungen: starren BAR-Preisen und Excel-basierter Preissteuerung.
Im klassischen BAR-Modell führt ein Rabatt von 15 % auf einen Zimmerpreis von 100 € zu einem festen Preis von 85 €. Jede Rate ist an eine einzige Basis gebunden – das schränkt die Flexibilität ein.
Tabellenkalkulationen sorgen für zusätzliche Reibungsverluste: ständige Updates, manuelle Prüfungen und Freigabeschleifen verlangsamen Entscheidungen und machen die Preisgestaltung reaktiv.
Führende Hotels ersetzen beides durch dynamische Preismethoden wie Open Pricing. Statt die Raten an eine einzige BAR zu koppeln, werden Preise unabhängig nach Segmenten, Kanälen und Zimmertypen festgelegt. Das ermöglicht Hotels:
● in Echtzeit auf Nachfrageveränderungen zu reagieren
● den Umsatz zu optimieren
● Margen an stark nachgefragten Terminen zu schützen
In Kombination mit Automatisierung wird die Preisgestaltung konsistent und skalierbar. Die Kata Group etwa stellte von manueller Preissteuerung auf Open Pricing um und erzielte ein RevPAR-Plus von 66 % – bei gleichzeitig besserer Portfolio-Transparenz und geringerem manuellen Aufwand.
2. Gruppen- und Individualgeschäft ausbalancieren
Gruppengeschäft kann die Auslastung stabilisieren, verdrängt jedoch in Hochlastphasen häufig ertragreicheres Individualgeschäft.
Tools wie BlockBuster ermöglichen es Hotels, Gruppenpreise zu automatisieren, Verdrängungseffekte zu quantifizieren und Revenue- sowie Sales-Strategien an Profitabilitätsschwellen auszurichten.
Wie ein Limited-Service-Hotel in Deutschland erklärt:
„BlockBuster spart enorm viel Zeit bei der Kalkulation von Gruppenpreisen – die Reduktion auf eine entscheidende Kennzahl macht Entscheidungen einfach.“
Wird die Bewertung von Gruppen automatisiert und datenbasiert, schützen Hotels die wertvolle Individualnachfrage und sichern sich dennoch profitables Gruppengeschäft.
3. Über Zimmer hinaus denken
Revenue Management ist längst keine reine Zimmerdisziplin mehr. Führende Hotels integrieren Meetings & Events, Spa, Golf, F&B, Parken sowie die Profitabilität der Vertriebskanäle in eine einheitliche kommerzielle Strategie.
Jeder Quadratmeter birgt heute Umsatzpotenzial. Wenig genutzte Flächen werden in flexible Arbeitsbereiche, Premium-Services oder margenstarke Zusatzangebote umgewandelt.
In der aktuellen Marktsituation geht es beim Ausbau jenseits der Zimmer nicht nur um mehr Umsatz, sondern vor allem um bessere Gewinnkonversion und den Schutz der Marge.
4. Gewinndaten direkt in die Revenue-Strategie integrieren
Der wichtigste Wandel besteht darin, über reine Umsatzkennzahlen hinauszugehen.
RevPAR-Steigerungen schlagen sich nicht proportional im Ergebnis nieder. Margenerosion wird durch Akquisitionskosten, Inflation und die fehlende Verzahnung von Umsatz- und Kostenmanagement verursacht.
Hotels, die Finanz-Benchmarking direkt in ihre Revenue-Strategie integrieren, sind erfolgreicher. Aggregierte Daten zeigen: Häuser, die Duetto und HotStats gemeinsam nutzen, steigerten 2025 ihren GOPPAR um 6,8 % – 2,1 Prozentpunkte mehr als vergleichbare Unternehmen.
Das ist ein struktureller Vorteil: Kommerzielle Entscheidungen werden nach ihrem Gewinnbeitrag bewertet, nicht nur nach Umsatzwachstum.
Die Realität für Hotels im Jahr 2026
2026 wird es nicht mehr ausreichen, nur den Umsatz zu maximieren. Erfolgreiche Hotels werden dynamische Preisgestaltung mit Automatisierung kombinieren, Gruppen- und Individualgeschäft strategisch ausbalancieren, alle Erlösquellen monetarisieren – und vor allem Gewinndaten in jede Entscheidung integrieren.
Auf der ITB Berlin bietet Duetto eine 20-minütige Session mit Michael Grove, CEO von HotStats bei Duetto: „Turn Real Hotel Data into Unreal Performance“
Er analysiert anhand realer Hoteldaten aus Europa und weltweit die wachsende Lücke zwischen Umsatz und Gewinn und zeigt, worauf sich kommerzielle Entscheider 2026 konzentrieren sollten, um ihre Margen zu schützen.
Duetto ist am Stand 122, Halle 8.1 zu finden. Vorab können Termine unter folgendem Link vereinbart werden: www.duettocloud.com/itb-2026
Gesponserter Artikel von Duetto